Pura Vida in Costa Rica

Wir sind mit dem Flieger in Mittelamerika gelandet. Nach 2langen Stunden durfte ich mich endlich das erste mal abschnallen, denn vorher musste der Flieger erst die Buckelpiste überqueren. Hat ganz schön geschaukelt. Aber das hat mir nix ausgemacht. Jetzt sind wir im grünen Costa Rica.

Nachdem wir unseren Mietwagen bekommen hatten, sind wir gleich in Richtung Karibikküste losgedüst. Dort haben wir dank AirBNB ein nettes Quartier bei Peter, einem Schweizer Auswanderer gebucht. Die Fahrt ging gleich mal abenteuerlich los. In Costa Rica gibt es keine Straßennamen und beim Durchfahren von San Jose haben meine lieben Eltern gleich schon mal zu Schwitzen angefangen. Ich aber nicht, ich hab aus dem Fenster geguckt und mir die ganzen bunten Wellblechhäuschen angeschaut. Irgendwie haben wir es dann doch auf die Hauptstraße Richtung Limon geschafft und sind dann ganz entspannt Richtung Küste gefahren. Unterwegs gab es eine Menge dicke Brummis, die voll waren mit Bananen und Ananas. Leider konnten wird dadurch nicht so schnell fahren und es wurde schon langsam dunkel. Und dann begann das Schwitzen bei meinen Eltern von Neuem.

Denn jetzt wurde die Fahrt wieder abenteuerlich. Im Dunkeln sah alles irgendwie wieder gleich aus und man musste sehr gut aufpassen, dass man niemanden übersieht. Die Leute laufen einfach auf der Straße, wenn Sie von A nach B wollen und auch die Mopedfahrer fahren dort wo Sie wollen. Und Überholverbote werden mal eben gekonnt ignoriert. Einmal mussten wir einem Fußgänger mit Schubkarre ausweichen, der uns entgegen kam und wurden gleichzeitig überholt trotz Gegenverkehr. Dabei hieß es noch das Schlagloch zu umfahren und darauf zu achten, dass beide Seitenspiegel dran bleiben. Das war sportlich. Aber am Ende sind wir heil bei unserer Unterkunft angekommen und wurden von Peter & Stella gleich mal mit einem frischen Ananas Drink begrüßt. Unser Haus hat uns gleich gefallen. Auch wenn es keinen Fernsehr gab. Aber gut, damit musste ich mich dann wohl arrangieren. Wenigstens gab es einen netten kleinen Pool und eine gemütliche Hängematte. Den Garten konnten wir dann erst am nächsten Tag bestaunen. Hier gab es jede Menge tropische Planzen und Bäume (Bananen, Avocado, Orangen, Limonen, Palmen mit Kokosnüssen und vieles mehr). Und das beste: Unser Häuschen lag direkt am Dschungel. Wir wurden morgens von den Brüllaffen geweckt und konnten aus der Hängematte heraus die Faultiere beobachten. Anbei die ersten Bilder. Grüße Piet

 

 

 

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Goodbye Camper

Auf Wiedersehen Amerika, Tschüss lieber Camper. Sechs spannende Monate mit ganz vielen Eindrücken sind zu Ende. Unser lieber Camper hat uns mehr als 30.000 km quer durch Nordamerika gefahren. Wir haben 27 US Bundesstaaten durchquert, 6 Kanadische Provinzen durchfahren, mehr als 50x auf einem Walmart übernachtet und viele tolle Leute getroffen. Jetzt geht mein Abenteuer ohne mein geliebtes Zuhause weiter.

Bevor wir unseren fahrbaren Untersatz jedoch wieder zum Hafen gebracht haben, gab es noch einen kleinen Abstecher zu Freunden von meiner Tante. Lisa hatte ein Highschool Jahr in Amerika verbracht und nach fast 10 Jahren wollte Sie nochmal Hallo sagen. Bevor wir das kleine Mansfield erreichten, stand aber noch ein kleiner Ausflug nach Holmes County an. Dort gibt es die weltweit meisten Amischen Gemeinden. Das wollten wir uns mal genauer anschauen. Warum genau hab ich nicht so genau verstanden, aber meine Reisebegleitung fand es Sehenswert. Als ich dann die ersten Leute gesehen haben, war ich doch etwas verwundert. Alle haben bunte Sachen und Hüte getragen, die Männer hatten lange Bärte und Ihr Auto war eine Pferdekutsche. Papa meinte dann, einige haben auch keinen Strom (Wie keinen Strom? etwa auch keinen Fernseher und kein Youtube?), kein fließend Wasser (hä?) und Ihre Felder pflügen Sie mit Pferden oder Ochsen um ( boah voll anstrengend). Das konnte ich nicht verstehen, aber wenigsten kaufen Sie Ihre Sachen auch bei Walmart ein. Dort gab es sogar eine extra Parkreihe für die Pferdekutschen. Eigentlich gab es überall Parkplätze für Pferdekutschen, denn es gab einfach eine ganze Menge davon. Wir haben uns mit dem großen Camper ein wenig fehl am Platz gefühlt, mussten dann aber, da wir uns ziemlich verfahren hatten, noch eine Nacht auf einem Walmart in Millersburg (Amischhauptstadt) verbringen. Das war auch ganz gut, denn im McDonalds hat Papa den Allan getroffen, einen herzlichen Mann, der mal als Amisch gelebt hat und super nett war. Allan hat uns dann am nächsten Tag zum Lunch eingeladen, uns noch ein wenig über die Amisch erzählt und uns seine Arbeit, eine Tischlerei für Möbel gezeigt. Das war sehr interessant, wir konnten noch so einiges über die Amisch erfahren und durften dann in einem Ihrer Restaurants essen. Nach dem Mittag ging es dann aber zu Pam, Guy und Lauren, den Gasteltern meiner Tante. Hier haben wir dann Lisa & Peter abgeladen. Sie wollten dort noch eine Weile bleiben, während ich und Papa weiter mussten nach Baltimore. Schließlich war die Mama im Anflug und wir wollten pünktlich am Flughafen sein. Für die Fahrt hatte der Papa 2 Tage veranschlagt, hat aber dummerweise vergessen, dass man bei 2 Tagen Fahrt nur eine Nacht schlafen muss. So ca. 50km vor Baltimore (Flughafen) haben wir dann nochmal bei einem Restaurant mit dem gelben Buchstaben gestoppt um den Flugstatus zu kontrollieren und die Bundesligaergebnisse nachzulesen. Dort gab es dann das große AHA!!! Es gab nur ein Spiel, denn es war erst Freitag! Die Mama sollte aber am Samstag ankommen. Oh man, einen ganzen Tag zu früh losgefahren ;-(.

Jetzt mussten wir erstmal ein Nachtlager finden und den Samstag totschlagen, voll ätzend, denn es war total heiß und es gab nix anzugucken. Irgendwie haben wir es dann doch geschafft (inkl. 2h Kidszone beim gelben Buchstaben Restaurant) und wir waren Samstag Nachmittag pünktlich am Flughafen. Die Freude war groß, denn endlich hatten wir unsere Mama wieder. Wir sind dann noch 3 Tage auf einen Campingplatz eingecheckt, haben den Camper geputzt und unsere Sachen sortiert. Das war gar nicht so einfach. Ich stand vor der schweren Entscheidung, welcher meiner lieben Dinos weiter mit mir auf Reisen gehen darf und welcher zurück nach Hause muss. Das war hart, aber am Ende war mein Rucksack nicht groß genug für alle Tierchen. Als wir dann den Camper zum Hafen gefahren haben, war ich doch ganz schön traurig, denn es war eine tolle Zeit in Amerika. Aber jetzt wartet das neue Abenteuer Costa Rica auf mich. Ich bin gespannt. Euer Piet

 

 

 

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Letzten Tage Kanada

Hallo Lieben,

nach langer Pause mal wieder ein Lebenszeichen. Wir hatten leider ein kleines „Hardware“ Problem und mussten einiges organisieren. Dazu aber später mehr. Jetzt gibt es erst einmal eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage in Kanada.

Nach unserer spannenden Walbeobachtung haben wir noch einen Abstecher in einen Statepark und einen Nationalpark in Kanada unternommen. Wieder gab es eine tolle Natur und kleine Abenteuer zu erleben. Im Jaques Cartier Park haben wir eine kleine Kanutour unternommen und mussten einen Fluss stromaufwärts paddeln. Es gab einige Stromschnellen zu überwinden und der Papa ist mal wieder ganz schön ins Schwitzen gekommen. Mir war es nach einer Weile etwas zu anstrengend und ich habe mich da mal lieber ganz gemütlich zurückgelehnt und den Papa machen lassen.  Leider war die Fahrt nach ca. 2km zu Ende, den es kam eine kaum zu überwindende Stromschnelle. Trotz aller Paddelversuche, haben wir es leider nicht geschafft. Wir sind dann lieber ins kühle Nass gesprungen und haben uns ein wenig erfrischt. Am nächsten Tag stand noch eine kleine Wanderung gemeinsam mit Lisa an und Abends sind wir dann noch weiter gefahren zum Maurice Nationalpark. Unser Nachtlager haben wir mal wieder an einem Walmart aufgeschlagen. Der Maurice Nationalpark hatte dann auch wieder ein tolles Erlebnis zu bieten. Es gab eine Art Wasserfall der sich über eine ganze Reihe von Felsen hermachte. Die Kombi aus Felsen und Wasser ergab viele tolle Minipools und kleine Wasserrutschen in dehnen ich super baden und spielen konnte. Wir haben dann den ganzen Tag eigentlich am Wasser entspannt und sind dann Abends zurück zum Walmart, da wir am nächsten Tag weiter fahren mussten Richtung USA.

Bevor wir die Grenze überqueren konnten, musste ich noch einmal etwas Sightseeing über mich ergehen lassen. Wir machten einen Zwischenstopp in Niagara Falls. Lisa, Peter & der Papa wollten hier unbedingt halten. Ich war weniger begeistert, denn es hieß mal wieder zu Fuß laufen ;-(. Überall waren auf einmal Leute und alles war voller Autos. Ich dachte kurz nach und schlussfolgerte dann aber, dass es doch etwas cooles sein musste, wenn mal wieder so viele Leute auf einen Haufen sind. Und schwupps da konnte ich es auch schon erblicken. Ein riesiger Wasserfall stürzte in eine große Schlucht. Überall spritze Wasser und es gab unzählige Regenbögen. Das war gigantisch. Das tollste war aber die Bootstour. Wir standen in der ersten Reihe und wurden vom Wasserfall regelrecht geduscht. Nachdem wir uns abgekühlt hatten sind wir wieder zurück zum Camper. Dort haben wir noch eine Familie mit drei Jungs aus Kambodscha getroffen, die auch mit Ihrem Camper unterwegs waren. Im Gegensatz zu uns, reisen Sie aber noch ein Jahr länger umher. Mein Papa und der andere Papa haben sich dann etwas verquatscht und es wurde schon dunkel und wir mussten ja noch über die Genze. Also musten wir uns beeilen. Aber die Grenze war zum Glück nicht weit und es gab kaum Verkehr. Wir konnten gleich zum Grenzbeamten durchfahren und sind auf einen typischen Amerikaner getroffen. Breite Schultern, tätowiert, keine Miene verzogen und so etwas von supercool. Haha, das war irgendwie schon wieder ziemlich lustig. Aber lachen durfte man ja nicht, sonst lässt er einen nicht rein ins Land. Also alle nur genickt und gemacht was er wollte. Papa hatte dann auf eine Frage von Ihm wohl etwas zu ausführlich geantwortet und bekam als Antwort „That`s not what i asked“ (das hab ich nicht gefragt!), als er (Papa) daraufhin fragt ober er noch eine letzte Frage stellen darf (I have one last question), meinte der Beamte nur „and I have one last answer“ (ich habe eine letzte Antwort). Was für ein Typ!!! Wir haben Ihn dann in Ruhe gelassen und sind über die Grenze gefahren. Da wir Hunger hatten sind wir dann gleich noch mal in ein kleines Rock-Restaurant eingekehrt und haben nen Burger verspeist. Anbei die Bilder…

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Tadoussac

Wir sind in Tadoussac angekommen. Hier gibt es ganz viel lekker zu Essen für die großen Wale. Aber warum gerade hier?

Kurz und knapp erklärt: Aus den Bergen (großer Fluss) fließt frische Milch (Nährstoffe) nach unten & aus dem Atlantik (San Lorenz Strom) kommt die süße Schokolade dazu, dass ganze wird schön gekühlt an die Oberfläche gebracht (tiefe Schlucht, die steil abfällt im Wasser) und ich schwimme umher und muss nur den Mund aufmachen um Kinderschokolade zu essen. So ungefähr machen es die vielen Wale auch, nur die mögen keine Schokolade sondern kleine Fische und ganz viel Krill. Unser erstes Ziel war eine Aussichtsplattform direkt am Wasser. Von dort konnte man mit viel Glück schon die ersten Belugas im Wasser sehen. Das war mir aber etwas zu anstrengend. Man musste die ganze Zeit aufs Wasser schauen und durch Fernrohre gucken. Wir haben dann auch nicht allzu lange gewartet und sind mit unserem Camper wieder auf ein großes Boot gefahren, dass uns auf die anderen Seite gebracht hat. Dort haben wir auf einem Campground eingecheckt, der wahrscheinlich den Spielplatz mit der besten Aussicht in ganz Kanada hat. Vom Klettergerüst aus hatte man ein Blick über die gesamte Bucht und beide Flüsse. Das war auch der Grund warum die ganzen Erwachsenen sich auf und rund um den Spielplatz aufgehalten haben. Wir Kinder konnten uns damit aber arrangieren. Sie ließen uns spielen und wir ließen Sie mit Ihren Fernrohren Wale gucken.

Lisa und Peter hatten für den nächsten Tag eine Walbeobachtungstour gebucht, bei der Kinder aufgrund der schnellen Boote nicht erlaubt waren. Also mussten Papa und ich uns in der Zwischenzeit ein wenig die Zeit vertreiben. Beim umherfahren haben wir einen Aussichtpunkt am Wasser entdeckt bei dem ganz viele Leute auf ganz großen Steinen und Felsen saßen. Da haben wir uns dazugesellt und auch mal geschaut was es zu gucken gibt. Und zack, da sind die ersten Wale und Delphine schon an uns vorbeigeschwommen. Direkt vor unseren Füßen im Wasser. Nicht schlecht und das ganze für umsonst. Das war toll und ganz nebenbei konnte man auf den ganzen Steinen gut umherklettern. Die 3h Wartezeit gingen somit rucki zucki vorbei und Lisa und Peter hatten zum Glück auch Wale gesehen, ansonsten wären sie bestimmt ganz schön sauer gewesen :-). Für uns ging es dann am nächsten Tag weiter in Richtung eines Nationalparks. Auf dem Weg dorthin gab es nicht soviel zu sehen. Anbei die Bilder. Bis bald

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Goodbye Mama, Welcome Lisa & Peter

Leider mussten wir unsere Mama zum Flughafen bringen, da Sie sich von einem lieben Menschen verabschieden möchte, aber in 3 Wochen sehen wir Sie in Baltimore wieder. In der Zwischenzeit haben wir meine Tante und meinen Onkel zu Besuch und reisen gemeinsam mit den beiden noch ein wenig durch Kanada. In Summe bedeutet es ein Spielkamerad mehr auf der Habenseite. Den ersten Tag haben wir dann standesgemäß erst einmal am Pool verbracht, denn keiner wollte schon wieder umherfahren. Aber am nächsten Tag hieß es dann, weiter geht`s. Nächstes Ziel Tadoussac am San Lorenz Strom. Dort sollten sich einige Wale die Zeit vertreiben. Zunächst hieß es erst einmal wieder Vorräte auffüllen und ab ging die Post. Da wir es am selben Tag erstaunlicherweise mal wieder nicht schafften unser gesetztes Tagesziel (es war heiß und ich brauchte unbedingt eine Abkühlung auf einem Wasserspielplatz) zu erreichen, mussten wir einen Zwischenstopp auf einem Campground einlegen. Spät im Dunkeln eingecheckt, kurz den Pool getestet und müde ins Bett gefallen. Die Auswahl erwies sich als ganz netter Zwischenstopp, denn der Campgroud lag direkt am großen Strom, so dass wir am nächsten Tag gleich mal einen kleinen Spaziergang zum Wasser unternahmen, aber von Walen leider weit und breit nix zu sehen. Also ging es erstmal weiter nach Quebec zum Sightseeing. Glücklicherweise war es ziemlich warm, so dass meine Mitreisenden auch keine allzu große Lust auf umherlaufen hatten und wir die Stadtbesichtigung auf ein Minimum (schöne Altstadt) beschränkten. Zur Belohnung gab`s für alle ein Eis. Bei der Rückkehr zum Camper entdeckten meine Adleraugen mal wieder einen Spielplatz und beim umhertollen auf dem Klettergerüst noch etwas viel besseres. Einen schönen großen Pool. Und das Beste, der Eintritt war frei :-). Also schnell die Kletterschuhe gegen die Badehose getauscht und ab ins kühle Nass. So konnten wir uns nach diesem schweißtreibenden Stadtbummel ein wenig erfrischen. Dieser Badeausflug kam mal wieder ungeplant und würfelte den Zeitplan von Papa gehörig durcheinander, so dass wir uns eine neue Übernachtungsmöglichkeit suchen mussten, denn das eigentliche Ziel war nun nicht mehr zu schaffen. Aber keine Panik, es ergibt sich immer was und in unserem  Falle, etwas ganz tolles. Auf der Autobahn in Richtung Osten rauschend, entdeckten wir einen tollen Wasserfall. Schnell gebremst, Fahrbahnseite gewechselt und ab zum Wasserfall. Glücklicherwiese war es schon ziemlich spät und die Eintrittshäuschen waren nicht mehr besetzt. So sparten wir den Eintritt für den Park, hatten für die Nacht einen Schlafplatz und wurden am Morgen vom Rauschen des Wasserfalles begrüßt. Mal wieder Glück gehabt. Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Tadoussac. Auf dem Weg dorthin haben wir immer mal wieder ne kleine Pause am Wasser eingelegt, so dass ich immer mal wieder auf den Steinen am Strand klettern konnte. Leider ist der San Lorenz Strom zu kalt zum baden, da bekommen meine Füße Kopfschmerzen, so kalt ist es. Naja, aber ein Wasserspielplatz ist immer in der Nähe. Am nächsten Tag hieß es dann Augen auf und nach Belugas und Walen ausschau halten. Mehr dazu im nächsten Blog, euer Piet

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Fahren, Fahren, Fahren

Wir sind auf dem Weg nach Montreal. Und das bedeutet 3.500km endlos lange Kilometer Fahrt und zwischendrin nicht all zu viel zu entdecken oder zu sehen. Anbei einmal der Routenplan:

 

Medicine Hat: Unser Reifenproblem war leider noch da, das Auswuchten der Reifen in Calgary hatte nicht geholfen. Wir mussten einen Zwangsstopp einlegen und hatten Glück. Unser Hinterreifen wäre uns die nächsten 200 km ansonsten um die Ohren geflogen. Also neue Reifen bestellt und am nächsten Tag wechseln lassen und weiter gings

Winnipeg: Unzählige lange Kilometer vorbei an Getreidefeldern und weit und breit niemand zu sehen. Das bedeutet die Fahrt von Medicin Hat nach Winnipeg. Nach soviel Fahrt haben wir einen ganzen Tag in Winnipeg verbracht und uns ein wenig in der Stadt aufgehalten. Was bleibt in Erinnerung: Ein toller Park mit Kinderspielplatz und ca. 500 Erwachsenen mit Smartphone in der Hand-It`s Pokemon Time-verrückte Welt

Kenora: eine schöne kleine Stadt inmitten von tausenden Seen. Wir haben das Hafenfest besucht und ich durfte einige Hüpfburgen testen und hübsche alte Autos bestaunen

Lake Superior: Ein toller See, mit super Strand, hier wären wir gerne länger geblieben, aber wir mussten unseren Zeitplan halten

Sault St. Marie: Zwischenstopp auf einem Campground mit Pool und Spielplatz, Pizza zum Platz liefern lassen und den Nachmittag im Pool genossen-es war einfach zu warm zum fahren

Sudbury & Renfrew: Industriestädte & nur zum Walmart übernachten genutzt, weiter gings nach Montreal

Montreal: Endlich am Ziel, die nächsten 3 Tage rühren wir das Auto nicht an !!!

 

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Im Land der Dinos

Von der Wildnis in die Stadt. In Calgary haben wir nach der langen Zeit im Nationalpark erst einmal unsere Vorräte aufgefüllt, den Camper gecheckt (irgendwas stimmte mit den Reifen nicht), neue Schuhe für mich gekauft (ich werde größer) und einen Plan für die nächsten Tage entworfen. Und gut für mich, der Jurassic Park stand auf der Durchfahrtsliste. Unser Weg führte uns nach Drumheller, dem Mekka der Dinofreunde.

In der ganzen Stadt findet man Dinos. Schon von Weitem wird man von einem riesigen T-REX begrüßt. In Drumheller und Umgebung befinden sich die größten Dinofossilienlagerstätten der Erde. Daher ist es auch die Dinotown. Und das dortige Royal Tyrell Museum ist eines der besten Museen weltweit. Das kann ich mit meinen jungen Jahren auf jeden Fall bestätigen. Es gab eine Menge zu sehen und viel zu erfahren. Man konnte den Dinoleuten sogar beim ausgraben eines Fossils zuschauen. Ich habe es sichtlich genossen. Dinos, Dinos & nochmal Dinos. Am Ende des wunderschönen Tages gab es noch einmal eine kleine Abkühlung auf einem Dinowasserspielplatz bevor es am nächsten Tag Richtung Winnipeg ging.

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Banff & Japser

Endlich wieder mal ein Wort von mir. Es ist schon eine Weile her, aber entweder war kein Internet oder wir waren die ganze Zeit on Tour. Aber jetzt gibt es eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage. Wir haben annähernd 2 Wochen in den ganzen Nationalparks verbracht und haben uns in der Wildnis mal wieder pudelwohl gefühlt. Unser Ziel war Lake Louise im Banff Nationalpark. Dort erwarteten uns nochmal Tristan und seine Familie. Da wir bis dahin etwas Zeit hatten, waren wir auf dem Weg dorthin etwas bummelig und haben zwischendurch an einem schönen See gecampt (inkl. Weißkopfseeadler), Kirschen gepflückt (sehr leggä), den Mount Revelstoke bezwungen und einfach die wunderbare Natur genossen. Angekommen in Lake Louise haben wir erst einmal den wunderschönen türkisfarbenen See mit dem Gletscher im Hintergrund besucht, aber das hat uns eher weniger gefallen, denn etwa 2000 andere Leute hatten die gleiche Idee. Alles war überfüllt und überall stand irgendjemand im Weg umher. Dann doch lieber zurück zum Campground und schon mal das Spielterrain gecheckt. Tristan war dann auch schon vor Ort und so konnten wir am selben Abend noch den Campground unsicher machen. Endlich wieder mit jemandem um die Wette laufen, Wolf und Bär spielen und gemeinsam Stöcker sammeln. Und das ganze für die drauffolgenden 4 Tage. Unsere Eltern haben zwar mal wieder die ein oder andere Wanderung eingeschoben, aber zu zweit war das gleich doppelt spannend. Jeder von uns beiden wollte der erste auf dem Gipfel (bzw. der Berghütte) sein. Von oben hatte man einen super Blick auf den See und es gab warme Schokomilch und einen Apfelstrudel. Die Stärkung hatten wir auch sehr nötig, denn der ganze lange Weg (3,5km nur bergauf) musste auch wieder zurückmarschiert werden. Auf dem Rückweg spielte dann das Wetter verrückt und wir kamen pitschnass an unserem Auto an. Es hat soviel geregnet, dass das Wasser schon aus meinen Schuhen quoll und ich am Ende alles ausziehen musste, aber egal. Kurz aufgewärmt, neue Sachen an und wieder mit Tristan auf dem Campground um die Wette gelaufen. Das waren 4 supertolle Tage an dehnen wir viel Spaß hatten. Aber dann mussten wir uns verabschieden, denn Tristans Urlaub war zu Ende und er musste zurück zum Flughafen um nach Hause zu fliegen. Wir haben unsere Reise dann in den Jasper Nationalpark fortgesetzt. Auf dem Weg dorthin gab es noch 2 tolle Sachen zu entdecken: An einem Lookout (Ausguck) hatte ich eine Bergziege entdeckt und beim Aussteigen hörten wir einen Wasserfall rauschen. Das musste dann natürlich näher untersucht werden. Und nach einer kurzen Wanderung bergab und zwischen den vielen Bäumen hindurch standen wir auf einmal vor einem, riesigen rauschenden Wasserfall. Das war toll, man hätte dort super duschen können so dicht konnten wir rangehen. Und wir waren ganz allein, denn es gab offiziell keinen Weg dorthin ;-)! Mal wieder ein schönes Erlebnis. Der nächste Stopp war dann das Columbia Icefield. Ein riesiger Schneeberg, der sich vor ganz vielen Jahren seinen Weg von den Bergen ins Tal gesucht hat, aber in letzter Zeit durch die viele Sonne ziemlich geschmolzen ist. Schön war der Schnee aber nicht, denn er war ganz hart und ziemlich dreckig. Für uns ging es anschließend weiter nach Jasper. Dort war es nicht so toll. Alle Campingplätze waren schon voll und wir mussten auf einer steinigen Wiese im nirgendwo übernachten. Der Ort war auch nicht so schön und so sind wir nach einem kleinen Tagesausflug zu einem Canyon wieder zurück nach Banff gefahren. Auf dem Weg dorthin konnten wir dann endlich einmal einige Bären beobachten, die am Straßenrand gefuttert haben. Die waren ganz schön groß & hungrig. Vor allem der Grizzlybär sah überhaupt nicht zum knuddeln aus. Da haben wir mal lieber etwas Abstand gehalten und aus sicherer Entfernung ein paar Bilder gemacht. In Banff hat es mir dann schon viel besser gefallen. Da der Papa etwas arbeiten musste, hatte ich einen ganzen Vormittag Zeit die beiden Spielplätze zu erkunden. Es gab sogar einen Hindernisparcours für Fahrräder. Und da ich in Whistler bei den Mountainbikern gut hingeschaut hatte, wusste ich genau wie es geht und hab einige Runde auf dem Parcours gedreht. Nach einem riskanten Manöver gab es zwar einen kleinen Crash, aber ohne aufgekratzte Knie ist man halt kein richtiger Biker. Die Tränen und das Blut waren schnell getrocknet und ein leckeres Eis hat den kleinen Unfall ganz schnell vergessen gemacht. Für uns hieß es nach 3 Tagen Banff Abschied nehmen von der Wildnis. Es warteten die unendlichen Weiten von Saskatcheswan.

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Vancouver & Whistler

Hallo meine Lieben, nach langer Zeit (mangels Internet!!!) mal wieder ein kleiner Zwischenbericht von unserer Reise. Wir durchqueren die Kanadischen Nationalparks Glacier, Yoho, Banff und Jasper und befinden uns inmitten der Wildnis. Hier gibt es eigentlich nur Tannenbäume und jede Menge Berge und Flüsse. Aber alles zusammen ist einfach wunderschön. Nach unserem Aufenthalt auf Vancouver Island haben wir uns 2 Tage die wunderschöne Stadt Vancouver angeschaut. Wir hatten tolles Wetter und sind von unserem Campingplatz mit dem Bus in die Innenstadt gefahren. Um die Stadt ein wenig zu erkunden haben meine Eltern entschieden Fahrräder zu leihen. Gut für mich, so musste ich diesmal nicht umherlaufen sondern konnte gemütlich vom Gepäckträger alles überblicken, während sich der Papa abstrampeln musste. Die Stadt war wirklich toll, umgeben von Wasser und Bergen gab es eine Menge zu sehen. Ein schöner, großer Park (Stanley Park), ein tolles Aquarium (hier konnte man Rochen streicheln), ein netter Strand und eine hübsche Hafenpromenade. Im Stanley Park haben wir eine längere Pause gemacht, damit ich die Spielplätze testen konnte und sind in einem großen Pool baden gewesen. Das war toll.

Am nächsten Tag ging es dann nach Whistler, einem eigentlich kleinen Dorf in den Bergen. Hier fanden 2010 die verschiedensten Olympischen Wettkämpfe statt und aus dem Dorf wurde ein riesiges Freizeit- und Winterresort. Es gibt dort unzählige Hotels, Ferienhäuser und natürlich jede Menge sportbegeisterte Leute (Mountainbiker). Wir haben es uns nicht nehmen lassen und sind mit einer Gondel auf den großen Berg gefahren, haben dort im Schnee gestampft, um dann mit einer weiteren Gondel über eine riesen große Schlucht zu fahren. Das war ganz schön hoch und man hatte einen super Ausblick. Angst hatte ich keine, obwohl dem ein oder anderen in der Gondel ganz schön mulmig war hehe…Auf der anderen Seite des Berges, haben wir dann eine kurze Rodelpartie auf dem Hosenboden unternommen und sind dann nach einer kurzen Wanderung mit einem offenen Skilift den Berg heruntergefahren. Kurz vorm Ziel hat sich dann noch ein kleiner Schwarzbär direkt unter unseren Füßen ein kleines Picknick gegönnt. Ein schönes Highlight zum Ende des Tages. Uns hat es dann anschließend auf einen kleinen einsamem Campground abseits der Straße verschlagen, auf den wir ganz für uns alleine waren. Am nächsten Tag ging es dann in die Nationalparks von Banff und Jasper. Der Bericht folgt. Bis bald.

 

 

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Vancouver Island

Herzliche Grüße aus Kanada. Wir haben es geschafft und sind auf Vancouver Island angekommen. Dorthin sind wir mit einem großen Schiff gefahren, in dessen Bauch ganz viele Autos passen. Auch unser Camper und 2 große Trucks haben dort hineingepasst. Das Schiff hat Victoria, eine schöne Stadt am Wasser, angesteuert und dann waren wir in einem anderen Land. Die Leute hier verstehe ich aber immer noch nicht.

Unser Zeltplatz war nicht besonders schön, aber es gab wenigstens einen kleinen Spielplatz. Am nächsten Tag bzw. Morgen hab ich dann einen Jungen aus Deutschland auf dem Spielplatz getroffen. Sein Name war Tristan und wir haben dann gemeinsam eine Weile gespielt. Er macht mit seinen Eltern hier Urlaub und kommt aus einer Stadt die Greifswald heißt. Leider hatten wir nicht den ganzen Tag Zeit zum Spielen, denn meine Eltern wollten nochmal Sightseeing in Victoria machen und Tristans Eltern hatten schon ausgecheckt um weiterzureisen. Für mich hieß es dann, Busfahrt, Stadtbummel, Eis Essen, Streichelzoo besuchen & Hafen anschauen. Am nächsten Tag ging es dann zum Glück wieder in Richtung Meer. Wir wollten nach Tofino, einem kleinen Surferort an der Pazifikküste der Insel. Dort sollte es riesige Wellen und einen tollen Strand geben. Viel besser als Sightseeing ;-). Vorher musste man aber noch eine kurvige 150 km lange Straße durch die Berge passieren. Das war wieder spannend. Es ging hoch und runter, mal links, mal rechts und um uns herum nur Bäume und ein kleiner Fluss.

Als wir am Campground angekommen sind gab es eine große Überraschung. Wer spielte denn da auf dem Spielplatz? Es war Tristan aus Greifswald. Ich bin natürlich sofort aus dem Camper und hab ihn begrüßt. Das war eine Freude. Wir sind dann gleich auf alle Klettergeräte rauf. Unsere Eltern haben dann beschlossen, die nächsten 2 Tage gemeinsam zu verbringen und so hatten wir beide jede Menge Spaß am Strand, beim Lagerfeuer, in der Stadt beim Eis essen und beim Baden im Fluss. Der Surferstrand war wirklich schön und die Wellen waren ziemlich groß. Leider war das Wasser noch ganz schön kalt, so dass sich niemand reingetraut hat. Vom Strand aus konnte man aber Wale sehen die Ihre Wasserfontänen in die Luft geschossen haben. Leider vergingen die 2 Tage viel zu schnell und wir mussten Abschied nehmen, denn unser Weg führte nach Norden und Tristans Eltern wollten zurück aufs Festland. Wir haben uns aber vorgenommen uns nach der Reise einmal zu besuchen.

Am gleichen Tag haben wir dann ein weiteres tolles Erlebnis gehabt. Wir hatten unseren Camper gerade an einer Kuh- & Käsefarm geparkt und wollten uns die Kühe und die Käsefabrik anschauen, da haben uns 2 nette Frauen angesprochen. Sie waren neugierig und wollten wissen wo wir herkommen ;-). Nach ein wenig Smalltalk mit meinen Eltern, hatten wir auf einmal einen kostenlosen Stellplatz für die Nacht und eine Einladung zum BBQ für den Abend in der Tasche. Das war super. Den Tag haben wir am Strand und auf dem Spielplatz verbracht und am Abend sind wir dann mit einem roten Saft in der Tasche zu Zelma und Alan gefahren. Die beiden haben ein wunderschönes Haus, das sie selber entworfen und gebaut haben. Der Garten ist noch in Arbeit und überall lagen Kieshaufen für mich und meine Dinos rum, so dass ich gleich nach Ankunft drauflos spielen konnte. Meine Dinos haben dann im Sand einen Schatz entdeckt (silberne & goldene Taler), den ich behalten durfte. Solche Sandhaufen hätte ich gerne öfter zum entdecken. Das Haus durfte ich dann auch besichtigen. Und weil mir die Badewanne im Bad so gut gefallen hat und die gelben Quietscheentchen mich so angelacht haben, habe ich erstmal ein ausführliches Bad genossen. Alan und Zelma waren echt lieb und wir hatten einen superschönen Abend. Als es dunkel war, konnten wir sogar noch einmal Sterne gucken. Alan hat extra sein Fernrohr rausgeholt und uns den Jupiter und Saturn gezeigt. Einfach toll. Den Camper durften wir dann vor Ihrer Garage parken und dort übernachten. Die nächsten 2 Tage haben wir dann noch den Rest der Insel erkundet und sind anschließend zurück nach Victoria gefahren. Dort wartete noch einmal ein Highlight auf uns. Es war Canada Day (der Geburtstag von Kanada) und in der ganzen Stadt war was los. Alle waren rot geschmückt und fröhlich gelaunt. Wir haben uns auf ein großes Boot geschwungen und sind aufs Meer gefahren. Und dort haben uns dann Wale begrüßt. Ich war total aus dem Häuschen. Einige Meter vor uns sind 2 Orcas auf und abgetaucht und man konnte sie ganz genau beobachten. Anschließend ist noch ein Buckelwal dazugekommen und hat direkt vor unserem Boot sein Mittagessen gejagt. Das war sehr aufregend. Da musste ich auf der Rückfahrt zum Hafen erst mal ein kleines Nickerchen machen (das Boot hat so schön geschaukelt). Wir sind anschließend noch ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben ein Eis gegessen, auf einer Hüpfburg gespielt und sind dann Müde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag haben wir dann die Insel verlassen und sind mit der Fähre nach Vancouver gefahren. Den Bericht gibt’s dann demnächst. Anbei die Bilder.

 

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