Kia Ora

Wir haben unseren letzten Etappenpunkt erreicht. Nach einem kurzen Flug sind wir spät Abends in Christchurch gelandet und nachdem wir die Australischen Sicherheitssysteme mal getestet hatten, dachten wir uns, machen wir mal bei den Neuseeländischen weiter. Man darf keinerlei Sand, Tiere, Holz oder Früchte mit ins Land bringen und alles wird scharf kontrolliert. Wir hatten noch etwas Obst dabei und bevor wir es wieder weg schmeißen mussten, haben wir es lieber selber gegessen. Leider war ich nicht ganz so schnell mit meinem leckeren Apfel und beim Gepäckband kam gleich ein Security Hund auf mich zu gerannt um mir diesen streitig zu machen. Und ich musste nachgeben, der Wuffi hat sich keinen Zentimeter bewegt, bis ich seinem Frauchen meinen halb angeknapperten Apfel übergeben hatte. Ich durfte nicht aufessen. Stattdessen gab es einen dicken Stempel auf meine Einreisekarte a la „wollte Apfel schmuggeln“! Na toll, das ging ja wieder gut los. Der kleine Hund hat dann noch bei all den anderen Leuten umhergeschnuppert. Er mochte wohl gerne Äpfel. Meine Laune war im Eimer, denn ich hatte Hunger. Oller Hund. Der war nicht lieb. Beim nächsten Beamtem wurden wir wieder raus gewunken. Er wollte unsere Schuhe und unser Zelt anschauen. Also hieß es, Schuhe aus, Backpack auspacken und alles übergeben. Nach einer halben Stunde haben wir dann alles zurückbekommen. Die Schuhe waren tiptop sauber und das Zelt wurde auch gereinigt. Einzig der australische Ohrenkneifer, der sich im Zelt versteckt hatte, hat es nicht überlebt. Und wir bekamen den nächsten Stempel „Tier geschmuggelt“. Anschließend wurde unser Gepäck nochmal durchgeleuchtet und wir durften trotz diverser Vergehen endlich den Flughafen verlassen und konnten mit dem Taxi zum Campground fahren. Dort haben wir dann auf unseren Besuch aus Deutschland gewartet. Eine Freundin von Mama wollte uns einige Wochen begleiten und ich freute mich auch schon, denn es gab dann bestimmt Geschenke für mich ;-). Als Doris am nächsten Tag ankam hatte sie dann tatsächlich Geschenke dabei. Das war super. Es wurde dann noch viel erzählt und am nächsten Tag wollten wir dann gemeinsam unseren Camper abholen. Dazu später mehr. Grüße Piet

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Great Ocean Road

So langsam neigt sich unsere Australien Zeit dem Ende zu und wir mussten die Kängäroo Insel verlassen. Die letzten Tage haben wir die Große Ozean Straße abgefahren. Von Kängaroo Island ging es immer an der Küste entlang bis nach Melbourne. Wir hatten 5 Tage bevor wir unsere Reise nach Neuseeland fortsetzen. Zum Glück wurde das Wetter etwas besser, den jetzt hieß es wieder im Zelt schlafen, wenn möglich irgendwo für ohne Taler. Unser erster richtiger Stopp war der Coroong Nationalpark in dem ganz viele Vögel leben sollten. Das wollten wir uns genauer ansehen. Als wir dann den ersten Campground ansteuerten, wussten wir auch sofort warum es hier viele Vögel gibt. Es gab einfach zuviel Futter in Form von Mücken. Wir haben uns gar nicht getraut auszusteigen. Ich habe schon viele Mücken gesehen auf meiner Reise, aber das war einfach unglaublich. Kaum die Tür vom Auto geöffnet und schon waren an die hundert dieser kleinen Blutsauger im Auto. Das wollten wir uns nicht antun uns sind schnurstracks weiter gefahren. Am nächsten Campground angesteuert. Hier war es dann viel entspannter. Anstelle der fliegenden Mücken, gab es hüpfende und boxende Käangaroos. Wir haben unser Zelt dann direkt hinter der Düne aufgeschlagen und den Rest des Abends die  Känagoroos beobachtet. Am nächsten Tag ging es weiter nach Mount Gambier. Ein schöne kleine Stadt an der Limestone Küste. Hier gab es große Löcher in der Erde, Höhlen, einen Vulkankrater und zwei tolle Spielplätze. Dank meines wachsenden Desinteresses an den erstgenannten, konnten wir die meiste Zeit auf den Spielplätzen verbringen 😉 gewusst wie. Die große Ozeanstrasse hielt dann alle Versprechen. Es war stürmisch, nass und es gab eine Menge Felsen die einfach so im Meer rumstanden. Der Wind hat so doll gepustet, dass ich manchmal fast weggeflogen bin. Aber zum Glück hab ich immer etwas gefunden woran ich mich festhalten konnte. Unseren letzten Tag an der Ozean Straße haben wir dann im strömenden Regen am Cape Reinga verbracht. Es gab ein tollen Leuchtturm und ganz viele nasse Koalas.

Ziemlich verfroren nach einer kleinen Tour um den Leuchtturm sind wir dann beim Leuchtturmwärter eingekehrt und ich konnte den lekkersten Schokomuffin meiner bisheriger Kinderlaufbahn schlemmen. Mmmh…sowas von schokik und dazu ganz viel Sahne und Vanilleeis. Voll gut. Leider hieß es dann Sachen zusammenräumen und mal wieder Gepäck packen. All unser Campingzeug musste noch fein sauber gemacht werden, denn wir hatten jemanden gefunden der es uns in Melbourne abkaufen wollte. Für mich hieß es erst einmal das ganze Auto absuchen, ob sich irgendwo in einer kleinen Ritze noch ein Dino versteckt. Es sollten doch alle meine Spielsachen den Weg nach Christchurch antreten. Aber der Papa hat zum Glück auch nochmal geschaut und so wurde nix vergessen. In Melbourne haben wir dann nach einer kleinen Irrfahrt unser Campingzeug samt Matratze und Geschirr gegen ein paar neue Taler eingetauscht, das Auto abgegeben, eine kleine Stadtrundfahrt in einer alten Straßenbahn unternommen und sind dann überpünktlich am Flughafen eingetroffen. Und das war unser Glück! Auch wenn ich schon viel gereist bin, die Türkei habe ich noch nicht besucht. Aber genau dort wurde laut Australischen Border Control mein Kinderreisepass gestohlen. Komisch. Dabei hatte ich ihn doch in meiner rechten Hand. Oh man, jetzt hieß es warten, warten, warten. Erst hat der eine geprüft, dann der nächste, dann wurden Fragen gestellt. Alle wollten mir in die Augen gucken und so ca. 10 Minuten vorm Boarding durften wir dann endlich gehen, nachdem ein Spezialist den Reisepass nochmal auf Echtheit geprüft hatte. Während meine lieben Eltern schon sichtlich nervös wurden, hab ich ganz entspannt Flugzeuge geguckt, wenn mich mal keiner sehen wollte. Am Ende haben wir dann den Flieger nach Christchurch bekommen und alles war gut. Wir sagten Goodby Australien und Kia Ora Neuseeland. Anbei die Bilder. Euer Piet.

 

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Kangaroo Island

Bevor wir die Fähre zur Insel nutzen konnten, mussten wir erst einmal ganz viel Essen wegschmeißen. So ein Pech, man durfte keine Kartoffeln & kein Honig mitnehmen. Das war ganz schön gemein, denn wir mussten schon kurz vorher bei der Einreise nach South Australia unser ganzes frisches Obst auspacken. Ich durfte nicht mal den Apfel den ich gerade geknabbert hatte aufessen. Schuld ist die olle Fruchtfliege, die es in einem Bundesland gibt, im anderen aber nicht. Jetzt hieß es erstmal wieder neu einkaufen. So ein Quatsch.
Unser Zelt haben wir dann gleich mal auf dem ersten (fast) kostenlosen DOC Campground direkt am Meer aufgeschlagen. Gut für mich, denn der Strand und die riesigen Felsen waren in Sichtweite und ich konnte endlich wieder am Strand buddeln und umherklettern. Leider wurde das Wetter irgendwie nicht besser und nach einer weiteren kalten Nacht hatten wir die Nase voll. Wir mussten was ändern. Also ab in die Bibliothek und einen neuen Schlachtplan geschmiedet. Während ich mir die ganzen tollen kostenlosen Bücher anschauen konnte, haben Mama & Papa ein neues Zelt organisiert. Eines aus Steinen, einem Dach und nem Kamin drin. Mitten auf einer Schafsfarm. Voll cool. Und die Vermieter waren auch nicht da. So hatten wir für die nächsten 5 Tage eine ganze Farm für uns. Jetzt konnten wir die Insel auch mit besserer Laune genießen, denn wir mussten nicht mehr frieren*. (*frieren = 5-10 Grad und das in Australien!!!)
Nach einer Runde spielen, Stöcker suchen und Schafe jagen sind wir dann am Nachmittag nochmal in die Stadt zum Hafen gefahren. Wir wollten Pelikane beobachten. Pünktlich um 17 Uhr wollten die Ihre Fischreste vertilgen, die sie von den Fischern bekommen. Man, da war was los. Jede Menge Pelikane, die schon ganz aufgeregt waren. Als dann der Fischeimer gebracht wurde, gab es ein riesen durcheinander, alle wollten die ersten sein. Der Fischer konnte man laufen, weil überall Pelikane umherflatterten. Für uns war es ein riesen Spaß zuzuschauen. Das war echt lustig. Schaut mal das Video:
Die nächsten Tage erkundeten wir die Insel. Es gab einen schönen Nationalpark, jede Menge Seelöwen, Kangaroos, Enten und endlich auch Koalas. Die hingen den ganzen Tag faul in den Bäumen rum. Fast so wie die Faultiere in Costa Rica. Als ich mal wieder am Strand umherlief habe ich mit meinen Adleraugen eine große Schlange entdeckt. Ich bin natürlich sofort stehen geblieben und hab gewartet, denn es konnte auch eine giftige sein. Aber keine Angst, die hier war schon tot. Wir haben sie dann mal genau angeschaut und untersucht. Sie hatte zwei große Zähne und eine ganz schuppige, glatte Haut und war ziemlich lang. So eine wollte ich auch mal haben. Zum Glück hatte ich am nächsten Tag Geburtstag und da konnte ich mir die doch schnell noch wünschen ;-). Abends war ich dann ganz schön aufgeregt. Am nächsten Morgen sollte es hoffentlich Geschenke und Kerzen und einen Kuchen geben, denn es war mein vierter Geburtstag. Langsam werde ich ein großer Junge. Und ich wurde nicht enttäuscht. Als ich wach war, bin ich gleich in die Wohnstube geflitzt und hab geschaut, ob es ein Geschenk gab. Ha, und dann stand dort ein kleiner Tisch mit einer Geburtstagskerze und vielen Geschenken. Ich hab mich ganz doll gefreut und gleich die ersten Pakete aufgerissen. Ich wollte ja schließlich sehen was drin ist. Es gab den Dino Arlo und dazu auch noch den kleinen Spot, neue Tiere zum spielen, was zum anziehen und das tollste: eine braune Giftschlange! Außerdem noch ganz viele Glückwünsche, auch von meinen Kita Kumpels aus Stralsund :-). Whatsapp machts möglich. Anbei meine Bilder. Grüße euer Piet

 

 

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Auf ins Outback

Jetzt hieß es so langsam Abschied nehmen vom Strand, der Sonne und den Walen. Unsere nächste Reise führte uns an Sydney vorbei durch das weite Outback bis nach Adelaide. Wir ließen es uns aber nicht nehmen vorher nochmal einen kleinen Abstecher ins Mekka der Aussteiger & Backpacker nach Byron Bay zu unternehmen. Das war vielleicht ein cooler kleiner Ort. Direkt am Meer und jede Menge los. Es gab lauter bunte Läden, viele Surfer und eine Menge schräger Leute. Ich hab dann gleich erstmal den Spielplatz direkt am Beach abgecheckt. Von meiner Schaukel aus, konnte ich mal wieder den Buckelwalen beim Spielen im Meer zuschauen.  Nur meine Badehose konnte ich diesmal nicht nutzen. Es war leider total stürmisch und die Wellen waren richtig hoch. Aber egal, es war trotzdem toll. Als es Abends dunkel wurde hatten wir einen richtigen runden Mond und eine Menge Leute am Strand haben sich diesen angeschaut. Es gab auch ein paar Trommler die auf der Straße schöne Musik gemacht haben. Das hat dann auch gleich ein paar Tänzer und Tänzerinnen angelockt, die mit ihrem Kopf, dem Armen und Ihren Beinen gewackelt haben. Es sah so aus als wenn sie Äpfel pflücken wollten, Arm rauf, Arm runter und das Obst in den Korb gepackt. Das war witzig! Nach und nach wurden es immer mehr Leute und alle haben irgendwie getanzt. Da hab ich auch mal gleich mit gemacht und meinen Hintern im Rhythmus der Trommler geschwenkt.
Am nächsten Tag sind wir dann noch zum östlichsten Punkt Australien gewandert, haben einen Leuchtturm angeschaut und sind dann weiter Richtung Sydney gedüst. Unterwegs haben wir dann auf einmal eine Rückenflosse im Wasser entdeckt und beim näher hinschauen, war es dann ein ganzer Schwarm Delphine der nicht weit vom Strand in den Wellen surfte. Da haben wir gleich mal scharf gebremst den Blinker gesetzt, rechts geparkt, die Badehosen und das Bodybord gepackt und sind zum Strand gesprintet. Einmal mit Delphinen schwimmen dachten wir uns. Aber die Wellen waren dann am Ende zu hoch. Wir haben es nicht ganz geschafft und die Delphine sind weiter gezogen. Da wir jetzt schon mal wieder am Strand saßen haben wir gleich eine kleine 3h Pause draus gemacht und haben noch ein wenig die Sonne genossen. Unser Fahrt führte uns dann ins Hinterland in einen kleinen Nationalpark. Es gab einen Wasserfall der in einem großer Pool endete und riesige Lianen auf dehnen man schaukeln konnte. Fast so wie bei Mogli. Wir sind ein wenig gewandert, konnten aber nix spektakuläres entdecken und haben uns dann doch noch einmal aufgemacht zur Küste. Irgendwie ließ uns das Meer nicht los und es gab einen Ort in dehnen Koalas mitten in der Stadt wohnen sollten. Es war mal wieder sehr stürmisch und ziemlich frisch. Aber da es schon spät war, haben wir uns entschlossen noch eine Nacht vor Ort zu bleiben und  die Koalas zu suchen. Aber ohne Erfolg, was wir gefunden haben, war eine dünne braune Schlange, auf die der Papa am Strand fast drauf getreten wäre. Die hat ihn nur kurz angezischt und  ist zum Glück, wie wir später erfuhren, weiter geschlängelt. Die Dame am Campground meinte nur „Ohh die Braunen? Das sind die Bösen!“. Das bedeutet: Wenn die an einem knabbert sollte man innerhalb von 15 Minuten mal zum Arzt um nicht umzufallen! Glück gehabt.
Die nächsten Tage hieß es dann Zähne zusammenbeißen. Wir mussten 1.400 km quer durch Australien und das Wetter wurde immer kälter. Beim ersten Zwischenstopp haben wir auf einer Wiese neben einer Pferderennbahn geparkt und im Auto geschlafen. Draußen war es 5 Grad kalt und wir haben ziemlich gefroren, solche Temperaturen ist man gar nicht mehr gewöhnt. Und es wurde nicht wärmer. 5 Tage reisten wir so durchs Land. Fahren, Spielplatzpause, fahren, Spielplatzpause, was Essen, fahren und dann irgendwo günstig bzw. kostenlos übernachten. Zwischendurch mal den Mungo Nationalpark anschauen (mit jeder Menge Fliegen, die einen sogar in die Ohren gekrabbelt sind und großen Sanddünen zum umhertoben) und wieder fahren. Am Ende hab ich es dann aber dank meines Ipods, den Hörspielen und den vielen Spielplätzen überlebt und wir standen an der Fähre nach Kangaroo Island. Dort wollten wir dann eine ganze Woche bleiben und die Insel so richtig entdecken. Anbei die Bilder euer Piet.
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Was zum gucken ;-)

Voila ein Buckelwal. Fast zum anfassen 🙂

 

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Kängurus & Wale

Nach unseren 2 Tagen Probecampen ging es jetzt endlich los. Unser Ziel war Noosa Heads direkt am Meer. Den Tip hatten wir von John bekommen und so machten wir uns auf den Weg dorthin. Mittags war es ziemlich warm, so dass wir einen kleinen Zwischenstopp
auf einer Ingwerfarm machten. Am Anfang dachte ich toll, hier ist was los, aber am Ende musste ich sagen, hat es mir nicht geschmeckt, es gab lauter tolle Sachen (Schoko, Eis, Marmelade, Lollies etc.) aber irgendwie gab es immer etwas Feuer im Mund.
Puuh nix für mich…
Nachmittags sind wir dann auf unseren Campingplatz angekommen, es war kaum was los und wir konnten unseren Platz frei wählen, also haben wir das Zelt direkt hinter der Düne aufgestellt. Das war Mega Spitze. Raus ausm Zelt und rein in den großen Sandkasten. Während ich schon fleißig Sandburgen baute und mit meinen Autos spielte, hörte ich etwas komisches. So ein rauschen. Und dann hab ich mich plötzlich richtig erschreckt. Direkt am Strand nur nen paar Meter von mir weg, sprang plötzlich ein großer Buckelwal aus dem Wasser. Das war unglaublich. Die Spielsachen waren dann erstmal abgemeldet, jetzt hieß es Fische gucken. Leider hatten wir keine Angel mehr dabei, sonst hätte Papa ja nochmal sein Glück versuchen können hehe. Wir haben den Wal dann noch eine Weile beim umhertoben im Wasser zugeschaut.
Am nächsten Morgen war ich ganz schön früh wach, es war zeitig hell und ziemlich laut durch die ganzen Vögel. Als ich aus dem Zelt krabbelte, standen auf der Wiese vor uns
ne Menge große Kängurus und haben friedlich gefressen. Wow, was für ein toller Campingplatz. Schnell den Fotoapparat geholt und Bilder gemacht. Wer weiß wann man ihnen nochmal so nahe kommt, dachten wir uns. Am Abend wurden wir dann eines Besseren belehrt. Wir saßen gerade gemütlich vorm Zelt und wollten was zum Abendbrot knabbern, da sprang plötzlich ein Kangaroo aus dem Busch und besuchte unsere Nachbarn. Es ist direkt in ihr großes Vorzelt gehüpft und wollte wohl was futtern. Unsere Nachbarn kannten das anscheinend schon und haben es umgehend vertrieben. Nur leider in die falsche Richtung. Es kam direkt auf uns zu.
Hüpf, hüpf, hüpf und schon stand es direkt vor uns. Mama konnte noch rechtzeitig fliehen, aber ich und Papa waren zwischen Zelt, Auto und Kangaroo gefangen. Was tun? Kein Stock in der Hand, nix zum vertreiben und es war ganz schön groß. Ok dachte ich, ganz cool bleiben, schnell mein Toastbrot versteckt, den Papa beruhigt und einfach still im Stuhl sitzen geblieben. Es kam immer näher und schnupperte nach dem Toast. Erst unterm Tisch, dann an Mamas Stuhl und dann an meiner Nase. Wow, ich hätte es küssen können so nah war es beim mir dran. Es hatte ganz schön große Muskeln und dicke Beine. Unsere Nachbarn haben es dann gesehen und sind schnell zu uns gekommen um es zu vertreiben. Aber ich dachte nur, keine Panik, sind ja Pflanzenfresser!
Die nächsten Tage haben wir dann den Strand genossen und Wale beobachtet und sind dann anschließend noch ein Stück in den Norden gefahren nach Hervey Bay. Wir wollten jetzt unbedingt nochmal mit dem Boot aufs Meer und haben eine Waltour gebucht.
Das war ein voller Erfolg und hat ziemlich Spaß gemacht.  Anbei die Bilder
PS: wir waren mal wieder beim Friseur (Papa auch, endlich nach 8 Monaten ;-))
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Welcome Down Under

Wir sind heil und sicher im fernen Australien gelandet. Das war ganz schön weit und hat meine Nerven etwas strapaziert, aber nicht ganz so doll wie die meiner Eltern.
Nach einem 6h Flug von Costa Rica mussten wir ganze 8h am Flughafen in Los Angeles warten bevor wir dann auf unseren 14h Flug nach Brisbane starteten. Das war ne Menge
Zeit, die ich da ohne Spielplatz und Youtube überbrücken musste. Aber ich habe es geschafft. In Brisbane wohnten wir 2 Tage bei John und Sue unseren AIRBNB Gastgebern.
Wir bekamen seit langem mal wieder das Frühstück serviert. Voll cool. Aber die ersten 2 Tage war mir ganz schön komisch. Mein Kopf wollte schlafen aber es war erst Mittags, mein Magen wollte Essen aber es war Nachts. Irgendwas stimmte da nicht!
Später wurde es aber wieder besser und ich hatte Mittags wieder Hunger und konnte Abends in Ruhe schlafen. Die ersten Tage mussten wir einiges organisieren. Wir brauchten
ein Auto, Campingausrüstung und Essen. Da blieb zum Glück keine Zeit für Sightseeing, aber auch kaum Zeit für einen Spielplatz. Nachdem wir alles organisiert hatten, ging
es direkt auf einen Campingplatz am Meer. Wir mussten die neuen Sachen ja alle ausprobieren. Unser Auto war knüppeldicke voll und Papa musste ganz schön hin und her sortieren bis alles rein passte. Das kann was werden für die nächsten 5 Wochen, es passen kaum noch neue Spielsachen rein. Ich bin gespannt. Anbei die ersten Pics.

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Starke Brandung & Rumms im Himmel

Ihr Lieben, wir sind mittlerweile in Australien gelandet und sind ziemlich fauli. Ich schulde euch aber noch die Zusammenfassung unser Costa Rica Reise. Daher alles ganz kurz und knapp zusammengefasst:
Unser Haus: Sehr einsam gelegen und drum herum kaum eine Menschenseele, dafür aber direkt am Strand mit eigenem Palmenwald. Leider hatte ich keinen Pool. Aber zum Meer wars ja nicht weit. Einen Fernseher gabs auch nicht, dafür aber Youtube und Feuerwehrmann Sam und solche Sachen.
Der Strand: Etwas olsch, da es kein schöner weißer Spielplatzsand war, aber zum Baden war es ganz ok, wenn ich in die eine Richtung geschaut habe, konnte ich ganz schön weit schauen, in die andere auch! Und niemand war da. Alles meins! Die Wellen waren ganz schön groß, ungefähr 2x Papa groß und wir haben uns nur bis zu den Knien reingetraut. Das hat aber zum Surfen ausgereicht. Ich habs sogar mal mit nem richtigen Brett versucht, aber meine Beine waren noch etwas wackelig. Wenn wir nicht gebadet haben, haben wir Tippis gebaut aus alten Stöckern und Palmenblättern. Fast wie bei Yakari, aber der hatte ja kein Palmen.
Das Wetter: Eigentlich immer schön warm. Aber Abend gabs immer ziemlich viel Rumms. Die Wolken haben sich gezankt und es hat heftig geknallt. Einmal gab es einen Blitz direkt über unserem Haus. Da haben wir alle drei im Bett gesessen.
Das war manchmal ganz schön gruselig. Nach einer Woche hat es dann mal so richtig geknallt und wir saßen 3h im dunkeln und unser Internet war hinüber. Kein Feuerwehrmann Sam mehr – Danke lieber Blitz!
Unsere Tiere: Wir hatten zwei Katzen und einen Hund zu Besuch. Die haben wir immer fleissig verpflegt. Den Wauwi hab ich Strandschnupper genannt. Der war ganz lieb und hat sich dann immer gefreut und mit dem Schwanz gewedelt wenn wir von unseren Ausflügen zurück waren. Den hab ich echt gern gehabt, durfte ihn aber nicht mitnehmen. Schade
Unsere Ausflüge: Eine Regenwaldwanderung über wackelig Hängebrücken und mit ganz vielen Giftfröschen. Eine Bootstour durch einen Mangrovenwald mit Affenbesuch. Ein Ausflug ins Hochland mit Vulkanbesichtigung im Nebel. Kaffeeverkostung auf einer Kaffeeplantage.Ein Besuch in einem tropischen Garten mit vielen Tieren und eine Wanderung in einem wunderschönen Nationalpark.
Mein Fazit: Auch wenn nicht ganz so schön wie auf der Karibikseite, dennoch 2 tolle Wochen mit vielen Tieren, jeder Menge Beach und Pura Vida. Ich genieße jetzt erst mal wieder die Buckelwale direkt bei uns am Strand. Dazu dann aber mehr beim nächsten mal. Sonnige Grüße in die Heimat.
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Adieu Karibik

Die letzten Tage an der Karibikküste haben wir es noch entspannter angehen lassen. Unser Programm bestand hauptsächlich aus Strand, Essen gehen und die Natur genießen. Am Dienstag haben uns die Brüllaffen besucht und einen Baum direkt neben unserem Haus belagert. Da war ganz schön was los. Der ganze Baum war voller Affen, die sich den Magen mit den Früchten vollgeschlagen haben. Da wurde es selbst dem Faultier zu bunt. Sonst
eher behäbig den ganzen Tag nur am rumhängen, machte es sich auf den Ast zu wechseln. Ganze 30 Minuten hat es gebraucht für die knapp 2 Meter. Aber das war anscheinend schon der Turbo ;-). Die Affen waren dann irgendwann mal ruhig und haben sich ne kleine Siesta gegönnt. Das war lustig anzuschauen, mit dem Bauch auf einem Ast liegend, haben sie alle Viere ausgestreckt und sich nur mit dem Schwanz festgehalten. So entspannt haben sie dann den ganzen Nachmittag verbracht. Wir haben uns davon anstecken lassen und haben es diesen Tag auch nur bis zum Pool geschafft, dazu ein kleiner Ananas Mango Smoothie und alles war gut. Am nächsten Tag haben wir uns dann mal aufgerafft und ein Rescue Center für verletzte Tiere besucht. Dort konnten wir einiges über die Tiere im Regenwald lernen und total giftige Schlangen anschauen. Zum Glück waren die alle im Käfig, denn wenn die Freunde an einem knabbern, kann es ganz gefährlich werden. Das Center war sehr interessant und falls es jemanden interessiert, schaut doch mal bei Youtube rein und sucht „Paula und die wilden Tiere“! Die Folge mit den Faultieren oder den Brüllaffen haben sie dort aufgenommen. Abends wurden wir dann von Peter und Stella und Ihren beiden Kindern zum Essen eingeladen. Es gab Schrimps mit Nudeln nach Karibischer Art. Nach etwas zögern hab ich dann zum Glück doch probiert und was soll ich sagen. Ich hab den ganzen Teller leer geputzt. Man das war lecker. Das haben die beiden echt toll hinbekommen. Wir hatten einen schönen Abend und haben uns sehr über die Einladung gefreut.
Am Freitag war dann der Costa Ricanische Nationalfeiertag. Peter musste trotzdem arbeiten und wir haben zusammen mit Stella und Ihrer Mama eine Ausflug zur Schule der beiden Kinder gemacht. Es gab einen Tag der offenen Tür und im Anschluss einen bunten Festumzug. Da war ganz schön was los. Ich konnte dann während den Umzuges einige Süßigkeiten ergattern, die die Kinder von den Festwagen geworfen haben, aber leider nicht alles, ein Mädchen neben mir hat mir auch mal was vor der Nase weggeschnappt, voll gemein! Aber gut. Ich hatte ja einiges ergattert und zum Abendessen wollten wir alle gemeinsam nochmal Pizza Essen gehen, da konnte ich mein Bauch nicht nur mit Bonbons
vollmachen. Leider vergingen unsere Tage an der Karibikküste viel zu schnell und es hieß bald Abschied nehmen. Vom schönen Strand, dem tollen Haus, dem Pool, den Brüllaffen, den beiden Hunden, der kleinen Katze und vor allem von Peter und Stella. Alle waren ein wenig traurig, aber wir haben uns versprochen, dass wir uns mal wieder sehen. Für uns hieß es dann, ab auf die Piste und rüber auf die andere Seite von Costa Rica. Wir hatten noch 14 Tage an der Pazifikküste vor uns. Hoffentlich wird das genau so ein schönes Pura Vida wie bei Peter und Stella. Bis dahin machts gut euer Piet.

 

 

 

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Strand, Schoko Museum & böse Buben

Die ersten Tage in unserem neuen Heim haben wir erst einmal ganz entspannt angehen lassen. Nach 6 Monaten im Camper mussten wir uns an eine feste Unterkunft erst gewöhnen ;-). Für mich hieß es somit, keim Sightseeing, nix anschauen, einfach nur abhängen, im Pool baden und frisches Obst knabbern.
Na gut, ganz so faul waren wir dann doch nicht, wir haben es immerhin bis zum Strand geschafft und auch den Nationalpark direkt hinter unserem Haus besucht. Der Strand war einfach super, tolles klares Wasser, jede Menge Palmen und ganz viel Sand. Unser Gastgeber Peter hat uns dann am dritten Tag mit zu seinem zweitem Grundstück genommen und ich durfte meine eigenen Bananen ernten. Das war toll. Man musste nur aufpassen, dass man sich in den Netzen der gelb-schwarzen Bananenspinne nicht verfängt. Wenn die an einem knabbert, soll es ganz schön zwicken. Also immer gut geschaut und aufgepasst. Nach der überaus anstrengenden Ernte brauchte ich aber eine kurze Erfrischung. Da war es ganz gut, dass einige Palmen rumstanden und da haben wir uns mal schnell unseren Drink vom Baum geholt. Total lecker so ein Kokosnusscocktail und als wir wieder Zuhause waren hat Stella uns dann noch gebackene Bananen serviert….hhhmmmm
Das war schon ein Erlebnis, eigene Bananen und aus einer Kokosnuss schlürfen, aber es wurde noch besser. In der Nähe gab es auch eine Kakaofarm mit einem Schokomuseum.
Und das mussten wir natürlich auch mal unter die Lupe nehmen. Was soll ich sagen, ich habe gelernt, dass die Schokolade am Baum wächst und viel besser schmeckt, als wenn man sie aus Papier auspackt (was nicht heißen soll, dass die nicht schmeckt!). Aber der Reihe nach. Als erstes haben wir eine Tour durch die Plantage gemacht, wir haben die Kakaopflanzen gesehen, Faultiere beobachtet und noch einige andere unwichtige grüne Pflanzen mit Früchten (Zuckerrohr & Vanille) dran angeschaut. Dann wurden uns noch Maschinen gezeigt und endlich wurde es interessant. Es wurde die Schokolade geerntet, dachte ich zumindest. Aber die Frucht hat sogar nicht nach Schokolade ausgesehen. Und gerochen hat es auch nicht nach Schoko. Hm komisch…ich wurde etwas skeptisch. Aus der Frucht wurden kleine Früchte entnommen, die total glibberig waren. Die mussten
dann erst noch in der Sonne trocknen. Nach dem Trocknen konnte man schon was erkennen. Es sah aber immer noch nicht nach Schoko aus. Eher nach Bohnen. Ok abwarten dachte ich mir. Irgendwann musste ja Schoko rauskommen, sonst würde es ja nicht Schokomuseum heißen. Soweit so gut, aber ich wurde etwas ungeduldig. Hatten mich meine Eltern etwa hinters Licht geführt? So artig an der Tour teilgenommen, nicht genörgelt und am Ende gibt es gar keine Schoki???  Hm, nur Geduld Piet.

Wir durften die Bohnen dann mitnehmen und in einen kleinen Topf schmeißen, der dann anschließend über ein Feuer gehalten wurde und da konnte ich etwas schnuppern. Es roch nach Schokolade. Welch ein Zauber!!!
Und jetzt wurde es spannend. Als die Bohnen abgekühlt waren durfte ich sie mal kosten. Und tatsächlich, das schmeckte nach Schokolade. Etwas bitter, aber es war Schokolade.
Aber wie eine Schokolade sah es noch nicht aus. Das Geheimnis wurde aber umgehend gelüftet, die Bohnen mussten erst noch zerquetscht werden, dann kam noch etwas Milch, Rohzucker und Vanille dazu, das ganze wurde ordentlich verrührt, nochmal kurz über dem Feuer erhitzt und anschließend wie Teig geknetet. Und dann war sie da. Meine eigene selbstgemachte Schoki (98% Schokoanteil). Und ich kann euch sagen, das hat geschmeckt. Aber sowas von. Ich hab mir nach der Verkostung noch die Finger geschleckt wie eine Katze Ihre Pfoten. Eine super Tour. Danke Mama & Papa
Am nächsten Tag hieß es dann mal wieder Strand und Sonne genießen. Während wir das Meer genossen, stand unser Auto nur 50m weg geparkt unter einer Palme. Aber als wir zum Auto zurück kamen gab es eine böse Überraschung. Ein paar Ganoven hatten unsere Scheibe eingeschlagen und unser Auto durchsucht. Leider hatten wir vergessen, den kleinen Rucksack vorm Vortag rauszunehmen und den haben die bösen Buben mitgehen lassen. Unser Verlust: das kleine alte Reiselaptop und 2 meiner besten Matchboxautos + der Rucksack natürlich. Man war das ärgerlich. Jetzt mussten wir erst mal zur Polizei, dabei hatten wir eigentlich vor noch einen schönen Frucht Smoothie zu schlürfen. Nachdem wir die Policia Touristica endlich gefunden hatten, gab es gleich das nächste Problem. Niemand verstand was der andere sagte. Na toll! Also mussten wir wieder abrücken und sollten am nächsten Tag vorbeikommen. Zum Glück bot Peter seine Hilfe an. Und so hatte ich das Glück, das Mama, Papa und der liebe Peter sich um das Auto und die Polizei kümmerten während ich bei Stella bleiben durfte. Und das war auch besser so, denn die drei brauchten den ganzen Tag um alles zu erledigen.
Allein bei der Polizei haben sie 2h gewartet. In Costa Rica geht halt alles etwas langsamer. Dann musste noch das Auto getauscht und ein Ersatzlaptop besorgt werden. Ich hab derweil mit Stella ganz entspannt Kinder TV auf spanisch geschaut und mehrere Runden im Pool gedreht. Für mich wars ein toller Tag, für die anderen eher weniger. Am Sonntag hieß es dann ausruhen, vom ganzen Stress des Vortages. Papa und Peter sind fischen gefahren und ich habe mit Mama am Pool gechillt.
Zum Abendbrot gab es dann endlich mal Fisch! Aber nicht dass ihr denkt, dass Papas Fangkünste besser wurden, der Fisch kam von der Theke, denn die beiden Angler sind mal wieder leer ausgegangen. Geschmeckt hat es trotzdem. Hehe.  Anbei die Bilder. Pura Vida euer Piet!

 

 

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